Im Test: Die WMF Skyline Kaffeemühle

Ein guter Kaffee wird von vielen Faktoren beeinflusst, einer davon ist natürlich das Kaffeepulver, also der gemahlene Kaffee, selbst. Oder besser gesagt, wie man zu eben diesem kommt. Wir haben uns daher einmal eine elektrische Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk genauer angesehen: Die WMF Skyline Kaffeemühle.

Hier ein kleines Unpacking-Video von uns:

Die WMF Skyline Kaffeemühle im Test:

Beginnen wir mit den äußeren Werten:

WMF Skyline Kaffeemühle im Test

Wie auf den ersten Blick auffällt, kommt die WMF Skyline Kaffeemühle in einem Hochglanzedelstahl-Kleid daher. Schön anzusehen, aber auch schön für Fingerabdrücke. Aber so schlimm war es bisher nicht. Das schöne an diesem Design ist, dass sich die WMF Kaffeemühle eigentlich in fast jede Küche gut einreiht und nicht irgendwo versteckt werden muss. Vor allem für die, die eh schon Geräte aus der WMF Skyline Linie besitzen.

WMF Skyline Kaffeemühle Mahlgrad

Ein für mich sehr wichtiges Kriterium bei Kaffeemühlen: Die Einstellbarkeit des Mahlgrades. Bei einfachen, elektrischen Kaffeemühlen hat man häufig nur wenige bis gar keine Einstellmöglichkeiten. Bei Kegelmahlwerk-Mühlen sieht es aber in der Regel anders aus.

WMF Skyline Kaffeemühle Mahlgrad

Die WMF Skyline Kaffeemühle mit ihrem Kegelmahlwerk lässt sich auf 12 unterschiedliche Mahlgrade einstellen von 1 (sehr fein) bis 12 (sehr grob). So kann man damit sowohl Kaffee für die French Press, als auch für die Espressomaschine mahlen. Sehr gut!

WMF Skyline Kaffeemühle Kegelmahlwerk

Das Kernstück der WMF Skyline Kaffeemühle ist natürlich das Kegelmahlwerk. Wie man sieht, haben wir dieses bereits genutzt und ich muss sagen, mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das einzige Problem bekommt man, wenn man Espresso für Siebträger mahlen möchte. Die feinste Stufe ist dafür eigentlich nicht wirklich fein genug. Es fehlt also für diesen Fall noch eine Mahlstufe.

WMF Skyline Kaffeemühle Kegelmahlwerk

Da man das Mahlwerk relativ gut auseinandernehmen kann, ist auch die Reinigung eigentlich ein Kinderspiel. Und doch habe ich sie nicht vor dem Fotografieren gereinigt.

WMF Skyline Kaffeemühle Bürste

Um die Kaffeemühle zu reinigen, hat WMF geschickterweise eine Bürste gleich mitgeliefert. Sie ist ordentlich im Deckel des Behälters für die Kaffeebohnen verstaut. Für mich ein wichtiger Pluspunkt, da die Reinigung der Kaffeemühle wichtig ist und sich (bei nicht erfolgen der Reinigung) schnell auf den Geschmack auswirken kann.

WMF Skyline Kaffeemühle Kaffeebehälter

Nicht so gut finde ich den Auffangbehälter für den gemahlenen Kaffee. Dieser ist aus Plastik und besitzt keinen luftdicht abschließbaren Deckel. Und vor allem, weil der Auffangbehälter eben aus Plastik besteht, hat man durch die elektrostatische Aufladung immer Kaffeereste im Becher, die man entfernen muss. Schließlich möchte ich meinen Espressokaffee nicht mit meinem Kaffee für die French Press mischen.

WMF Skyline Kaffeemühle Dosierer

Dafür verfügt die WMF Skyline Kaffeemühle über einen Dosierer für die Menge an Kaffeebohnen, die gemahlen werden sollen. Hier geht es nach Tassen von 2 bis 10. Die Dosierung ist sogar relativ präzise pro Tassen, ich habe das mal mit der abgewogenen Menge an Kaffeebohnen geprüft. Das ist sehr gut, da kann man sich ungefähr dran orientieren. Generell solltet ihr eure Kaffeebohnen nicht alle in dem Behälter lagern! Lieber in einem luftdichten und lichtdichten Behälter trocken und einigermaßen kühl lagern. Und nicht zu lange.

Die WMF Skyline Kaffeemühle – Das Fazit:

Insgesamt bin ich sehr mit der WMF Skyline Kaffeemühle zufrieden. Es gibt nur kleinere Punkte, die man beanstanden könnte (Mahlgrad für Espresso Siebträger nicht fein genug, Kaffeeauffangbehälter aus Plastik). Sie mahlt den Kaffee gut und die Dosierung erfolgt auch verhältnismäßig genau. Dabei ist sie einfach zu reinigen und sieht sogar noch gut aus. Die Lautstärke ist zwar etwas höher, als man erwartet, aber auch noch im Rahmen. Sie kostet zur Zeit etwa um die 90 Euro, was ein absolut angemessener Preis ist. Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Hier findet ihr die Skyline auf Amazon:

3 Gedanken zu „Im Test: Die WMF Skyline Kaffeemühle

  1. Thomas Hahn

    Gerade vier Monate ist sie bei mir in Betrieb, schon macht das Mahlwerk schlapp (bzw die Übertragung vom Motor auf das Mahlwerk). Wenn das WMF-Qualität sein soll, vergiss‘ es!

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  2. Marla

    Auch hier fehlt mir die wirkliche Beurteilung des Mahlgrades. Welche Stufen hat es und wie gleichmäßig ist das Granulat. Im Video sieht man auch nur das Auspacken und zu mehr scheint es auch nicht gekommen zu sein.

    Der einen ANtwort kann man entnehmen, dass sie außer wertiger ist als im Inneren. Ein Kunde beschwerte sich bei Amazon auch darüber, dass die Maschine nicht repariert werden könne, weil es keine Ersatzteile gäbe. Eigentlich eigenartig. WMF baut die Geräte nicht selbst, sondern lässt sie von anderen Herstellern produzieren. Mitunter sehen die Geräte auch recht baugleich aus.
    WMF ist leider schon seit längerem nicht mehr der Qualitätshersteller, der er mal war. Elektrische Geräte aus diesem Hause sollte man nach meiner Erfahrung mit einem Standmixder eher meiden.

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  3. MGrie2

    Bisher war ich eigentlich sehr zufrieden mit der Maschine. Allerdings habe ich der letzten Zeit sehr mit der statischen Aufladung des gemahlenen Kaffeepulvers zu kämpfen.
    Zur gründlichen Reinigung des Gehäuses innen und aussen mit Wasser wollte ich das Gerät auseinanderbauen, was nicht wirklich möglich zu sein scheint, ohne es zu zerstören. Schwach für eine Mühle, die doch nicht so ganz billig ist. Was tun?

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