Mit 3 einfachen Tipps guten Kaffee zuhause aus dem Handfilter zubereiten

Melitta 101 Porzellan Handfilter Dripper Tipps fuer guten Kaffee

Vor einigen Tagen hat mich jemand gefragt, ob Kaffee und seine Zubereitung nicht eine große Wissenschaft ist? Und ob man überhaupt guten Kaffee zuhause machen könne? Nun, eine Wissenschaft ist es in der Tat. Jedoch kann jeder mit ein paar einfachen Tipps auch in der eigenen Küche gute Ergebnisse erzielen. Ich habe weiter geantwortet, dass ich einfach schaue welcher Kaffee mir schmeckt und dann versuche den selbst möglichst ähnlich zuzubereiten. Meine Lieblingsmethode: Kaffee aus dem Handfilter/Dripper – auch Pour Over genannt

Mit diesen 3 Tipps klappt es eigentlich immer und kostet morgens auch nicht so viel Zeit.

Tipp 1: Beim Kauf auf enge und tiefe Rillen beim Handfilter achten
Hier muss man bei der Anschaffung des Handfilters schon drauf schauen. Ich habe eine Melitta 101, die ich wirklich wärmstens empfehlen kann. Die Rillen sind so eng und tief, dass der Kaffee vom Filter direkt schnell abfließen kann. Meine Eltern haben einen Filter von Tchibo, der sehr breite und wenige Rillen hat. Da dauert es ewig, bis die Tasse voll ist und der Filter „klebt“ am Porzellan.

Melitta 101 Handfilter Rillen

Tipp 2: Kauft euch guten Kaffee

Klar, das ist ein Captain Obvious Tipp. Wichtig hier, dass das meiste an Kaffee, den man im Supermarkt kaufen kann, nicht der Kaffee höchster Kategorie ist. Natürlich ist Geschmack sehr subjektiv, aber ich kann jedem empfehlen mal in einer nahegelegenen Rösterei vorbeizuschauen und sich dort beraten zu lassen. Ansonsten kann man online zum Beispiel bei Handcraft Coffee sehr gute Bohnen kaufen.

Tipp 3: Gießt den Filter vorher mit Wasser ab
Dies ist vor allem für die, die das noch nie gemacht haben ein Aha Erlebnis. Platziert den Filter in den Handfilter und gebt das Kaffeemehl noch nicht rein. Dann nehmt ihr das gekochte Wasser und gießt den Filter ab. Am besten den ganzen Filter naß machen – ganz wichtig – das Wasser dann aus der Tasse wegkippen. Riecht beim ersten Mal gerne noch mal an dem Wasser und ihr werdet feststellen, dass bei den meisten handelsüblichen Filtern ein ziemlich chemischer Geruch unverkennbar ist. Nun das Kaffeemehl in den nassen Filter und los geht der Brühvorgang.

Dann genießt mal euren Kaffee!

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