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Hilfe gegen Kater Kaffee Zitrone Zucker Rezept

Hilft Kaffee gegen Kater? – Mit Zitrone und Zucker gegen zu viel Alkohol

Mit Kaffee gegen den Kater ankämpfen. Geht das überhaupt? Jein.

Ich habe vor einiger Zeit mit jemandem gesprochen, der sehr selten zu herkömmlichen Medikamente greift, aber täglich einen großen Kaffee mit einer halben Zitrone und einem Löffel Zucker trinkt. Vor allem im Winter würde es helfen gesund zu bleiben, an einigen Tagen mit einer Aspirin. „Möglich“ dachte ich, da in zahlreichen Medikamenten auch nicht viel mehr drin ist als die angeführten Bestandteile.

Und in einem Nebensatz, der dann im Gespräch zum Hauptsatz wurde, meinte er: Das hilft auch hervorragend gegen einen Kater. Vitamin C, Koffein und purer Zucker. Alles was mein Körper braucht nach einer langen Nacht. Ich musste schmunzeln.

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Übersicht Gourmesso

Im Test: Nespresso vs. Gourmesso Kapseln

Vor einiger Zeit hatten wir die Nespresso bei uns im Test, die Nespresso Umilk, um genau zu sein. Tatsächlich haben wir sie uns aus Convenience Gründen danach angeschafft, falls wir morgens mal nicht genug Zeit haben sollten, uns frischen Kaffee zu machen.

Kapselkaffee beliebt

Vorab ein paar Zahlen und Fakten zu Kapselkaffee: Der Kaffee aus der Kapsel ist anscheinend sehr beliebt in Deutschland. Im ersten Quartal 2013 wurden immerhin mehr als 500.000 Kapselmaschinen verkauft! Im Jahr 2012 wurden alleine in Deutschland 10.000 Tonnen Kapselkaffee verkauft – eine Steigerung zum Vorjahr um immerhin 16 Prozent.

Das System ist einfach und schnell: Maschine anmachen, kurz warten, bis das Wasser auf Temperatur gebracht wurde, Kapsel rein und keine Minute später, kann man sich über einen frischen Kaffee freuen. Das geht schnell, schmeckt okay und ist effizient. Kein Wunder, dass es in Deutschland so beliebt ist.

Gourmesso Kapseln im Test

Die Leute von Gourmesso haben  uns also eine Auswahl ihrer Kaffeekapseln zukommen lassen und ich durfte sie testen. Vorab muss ich zugeben, dass ich eher selten Kaffee aus der Nespresso trinke, daher musste ich mich zunächst an den Geschmack gewöhnen.

Ich habe von allen Produktproben vor allem die Bio Fair Trade Kapseln ins Auge gefasst, da ich es gut finde, wenn man auch wert auf die Herkunft und die Nachhaltigkeit von Kaffee legt.

Da wäre zum einen der House Blend Espresso der mit einer Intensität von 8 daher kommt (bei Nespresso werden immer die Intensitäten des Kaffees in der Kapsel angegeben. 1 = schwach und 9 = stark).

Bio Fair Trade Gourmesso SF

Zum anderen wäre da noch der Bolivia pura mezzo, ebenfalls mit einer Intensität von 8.

Fair Trade Bio Gourmesso

Kompatibilität mit Nespresso System

Eine Frage bei „fremden“ Kapseln, ist häufig: Wie kompatibel sind sie mit der Nespresso Maschine? Bei manchen kann es dazu kommen, dass die Kapseln nicht auf Anhieb angenommen werden, oder sie nach dem Durchlauf nicht ordentlich ausgeworfen werden.

Bei den Gourmesso Kapseln ist es bei mehreren Durchgängen nur selten vorgekommen, dass es Probleme mit der Kapsel gab. Und wenn, musste man sie nur kurz herausholen (okay, das kann manchmal etwas frickelig sein) und wieder einsetzen.

Was auch vorgekommen ist, war eine falsche Wassermengen-Vorauswahl der Nespresso. Anstatt eines Espressos, wurde spontan auf Ristretto gewechselt. Hier konnte ich jedoch nicht zweifelsfrei ausfindig machen, ob es an der Kapsel oder an der Maschine lag.

Die wichtigste Frage: Der Geschmack?

Doch nach dem technischen Kram, wird es Zeit für die wichtigste Frage: Wie schmeckt der Kaffee aus der Gourmesso Kapsel? Und wie schneidet Gourmesso im Vergleich zu Nespresso ab?

Der Kaffee aus der Gourmesso Kapsel schmeckt meiner Meinung nach gut. Für einen Kapselkaffee bekommt man einen guten Kaffee, der auch – je nachdem, welchen Kaffee man ausgewählt hat – mal mit einem volleren Körper oder angenehmer Säure aufwarten kann.

Mir persönlich schmeckte von  allen der Hous Blend Espresso Bio Fair Trade Kaffee am besten. Natürlich sind auch Kapseln mit Flavor im Angebot von Gourmesso.

Bio Fair Trade SF Tasse und Packung

Im Vergleich mit den Nespresso Kapseln hat sich für mich kein deutlicher Unterschied gezeigt. Beide Kapseln ergaben für mich einen guten Kaffee, den man als Alternative zu dem frisch aufgebrühten trinken kann, wenn man es mal eiliger hat.

Verfügbarkeit von Gourmesso

Tatsächlich sind die Kapseln von Gourmesso bisher fast nur online verfügbar. Es gibt im Raum Berlin aber bereits Geschäfte, in denen man die Gourmesso Kapseln kaufen kann: Das KaDeWe und demnächst auch in der Galeria Kaufhof.

Gourmesso Online Shop

Ausserhalb von Berlin muss man jedoch auf den Online-Store zurückgreifen.

Die Sache mit dem Müll

Doch der effiziente und schnelle Kaffee aus der Kapsel hat eine dunkle Kehrseite, die vielen sicher schon bekannt ist, aber immer noch zu wenig Erwähnung findet: Die Umweltbelastung. Diese erfolgt sowohl in der Herstellung des Kapselkaffees, als auch in der Verpackung. Denn gerade bei Nespresso-Kapseln, die aus Aluminium bestehen, ist die Umweltbelastung sehr hoch.

Alternative Methoden haben sich bereits ihren Weg auf den Markt gebahnt. Etwa die selbstbefüllbare Kapsel, die man immer wieder selbst mit Kaffeepulver befüllen kann. Oder aber Kapseln aus recycelten Materialien. Hier hat man nur bei beiden ein kleines Geschmacksproblem: Die wiederbefüllbare Kapsel liefert den passenden Kaffee nicht zwingend mit und nicht jeder Kaffee eignet sich für die Zubereitung in der Kapsel. Die Recycling-Kapseln haben häufig noch einen unangenehmen Nebengeschmack. Auch nicht so toll.

Zuletzt gibt es noch diverse Alternativen mit Plastik-Kapseln. Die Umweltbelastung durch Plastik ist etwas geringer, als durch Aluminium. Aber wirklich nur etwas… Auch die von uns getesteten Gourmesso Kapseln sind aus Plastik gefertigt.

Einzig die Tatsache, dass jede einzelne Gourmesso Kapsel (oder zwei) noch einmal einzeln in einer Verbundstoff-Packung eingepackt sind (um das Aroma zu beahlten), zeigt auch hier ein kleines Problem bei dem anfallenden Müll: Plastikkapsel und Verpackung fallen bei der Gourmesso Kapsel an. Das ist nicht toll.

Man kann das Thema Kapselkaffee nicht behandeln, ohne die Umweltbelastung anzusprechen, finde ich. Doch fairerweise muss man auch anmerken, dass der „normale“ Kaffee ebenfalls eine große Umweltbelastung verursacht: Durch den Transport und den Anbau.

Transport und Anbau von Kaffee machen etwa 70 Prozent der Umweltbelastung von Kapselkaffee aus. Pro Kilogramm Kaffeebohnen werden ca. 140 Liter Wasser benötigt. Und der Transport von Kaffee erzeugt pro Tasse ca. 50-100 Gramm CO2. Dies geschieht ganz unabhängig davon, ob der Kaffee als Bohne, als Pad oder als Kapsel beim Kunden ankommt. Bei Umweltbelastung von Kapselkaffee kommt hier jedoch mit drauf.

Fazit

Als überzeugter Specialty Coffee trinker und Third Wave Anhänger, muss ich zugeben, dass ich dennoch ab und an mal zur Nespresso greife, wenn ich ausnahmsweise die Zeit mal nicht ausreichend geplant habe, um mir den Kaffee selbst zu machen.

Hier gibt es für mich geschmacklich keine großen Unterschiede zwischen Gourmesso und „original“ Nespresso Kapseln. Preislich jedoch macht sich der Unterschied zwischen Gourmesso und Nespresso deutlich bemerkbar:

Pro Kapsel kostet Nespresso etwa 0,35€. Bei Gourmesso geht es ab 0,24€ los. Damit kommen die Gourmesso Kapseln also etwa 30% günstiger, als die Nespresso Kapseln. Für alle, die also regelmäßig auf die Nespresso Maschine zurückgreifen, könnte Gourmesso eine echte Alternative sein, die sich langfristig positiv auf den Geldbeutel auswirken dürfte.

Letztlich ist es aber wichtig, dass einem der Kaffee schmeckt. Und wir alle wissen: Geschmäcker sind verschieden. Es schadet jedoch fast nie, etwas neues zu probieren!

Koffein stärkt Erinnerungsvermögen

Studie zeigt – Koffein stärkt das Erinnerungsvermögen – kurzzeitig

Kaffee ist gut für das Gedächtnis… Wusstet ihr schon immer? Ich auch. Jedenfalls probiert man ja allerhand positive Merkmale dem Kaffee zuzuordnen. Wissenschaftler der Johns Hopkins University in Baltimore haben jetzt in einer Studie belegt, dass Koffein das Erinnerungsvermögen stärkt.

Die Uni hat alles in einem schön gemachten Video auf Youtube zusammengefasst:

Bei der Studie wurde mit 150 Probanden getestet, ob man sich nach dem Einnehmen von einer Koffeintablette besser an gezeigte Gegenstände erinnern kann, als ohne Koffein in der Placebo Test Gruppe. Dabei muss festgestellt werden, dass die Effekte erst mal nur 24 Stunden nach dem Kaffeegenuss auftreten. Spannende Komponente ist die Teilnehmerauswahl, unter denen es keine gewohnheitsmäßigen kaffeetrinker gab. Langzeitigere Test gibt es zurzeit noch nicht, man ist sich aber einig, dass die Effekte auf das Langzeitgedächtnis eher gering sind.

Nespresso-Umilk-aeropress

Im Langzeittest: Die Nespresso Umilk

Nespresso war so nett uns die Nespresso Umilk für einen ausführlichen Test zur Verfügung zu stellen. Wer einige Beiträge hier gelesen hat, weiß, dass wir bei dem Nespresso-Kapsel-System immer etwas kritisch sind. Daher war es klar, dass wir die Nespresso Umilk sehr ausführlich testen würden. Weiterlesen

Was ist eigentlich wirklich in einer Tasse Kaffee?

Die Wired hat ein schönes Video herausgebracht, dass einmal analysiert, was sich eigentlich in so einer Tasse Kaffee so befindet. Also chemisch betrachtet.

Das Video ist zwar auf Englisch, aber dennoch ganz interessant. Viele von euch wissen sicher, dass einige Inhaltsstoffe des Kaffees in größeren Dosen gesundheitsschädigend sind. Aber wusstet ihr, dass Kaffee auch ein Pheromon von Kakerlaken beinhaltet? Diese benutzen es, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen.

Also, was ist in so einer Tasse Kaffee eigentlich?

Natürlich ist der Großteil Wasser. 98 Prozent um genau zu sein. Nur 2 Prozent einer durchschnittlichen Tasse Kaffee bestehen aus etwas anderem als Wasser – aus Kaffee.

In diesen 2 Prozent finden sich aber, zumindest für mich als ehemaligen Chemie-Studenten, sehr spannende Stoffe. Zum Beispiel 2-Ethylphenol (das ist ein Alkohol), das ist das oben beschriebene Pheromon. Oder dann Dimethyl-Disulfid (das ist eine Schwefelverbindung), auch wenn es pur ziemlich stinkt, ist diese Schwefelverbindung für diesen Geruch des „frischen Kaffees“ verantwortlich!

Dann gäbe es da beispielsweise Acetylmethylcarbinol (auch wieder ein Alkohol), der für den leicht butterigen Geschmack verantwortlich ist. Das liegt wohl daran, dass diese Verbindung ein großer Bestandteil von Butter ist. Da wäre aber auch so etwas, das sich Trigonelline nennt. Diese Verbindung ist für den leicht erdigen Geschmack von Kaffee verantwortlich. Aber nicht nur das, es wehrt auch noch Karies verursachende Bakterien ab! Cooles Zeug also.

Aber kommen wir zu der Verbindung, die einfach DAS Argument für den Konsum einer Tasse Kaffee ist: 3,5-Dicaffeoylquinic Säure. Das klingt so, als würden da ein paar Buchstaben fehlen, aber diese Verbindung ist ein Fänger für freie Radikale im Gehirn. Im Kaffee sind also Antioxidantien enthalten, die die freien Radikale einfangen. Das ist gut, weil freie Radikale gerne mit allem reagieren, mit dem sie in Berührung kommen, was unser Körper nicht ganz so toll findet.

Und nicht zu vergessen: Koffein! Tatsächlich ist und bleibt Koffein ein alkaloides Toxin, ähnlich wie beispielsweise Nikotin oder Kokain. Nur dass die Auswirkungen nicht so schlimm sind. Im Gehirn blockiert Koffein die Rezeptoren für Adenosin. Das ist übrigens der Grund, warum wir „wacher“ werden, wenn wir Kaffee trinken.

Also, schaut euch das Video doch eben an, da steht dann alles noch mal schön bebildert drin:

Kaffee mit Butter

Butter im Kaffee?

Kaffee mit Butter? Ernsthaft? Als ich dieses Rezept für den Bulletproof Coffee gelesen habe, musste ich doch sehr staunen. Was sagt er da? Ich soll etwa 2-6 Teelöffel Butter in meinen guten Kaffee klatschen? Und das soll dann nicht nur „gesund“ sein, sondern auch noch „awesome“ schmecken? Das muss ich doch gleich mal testen, dachte ich mir. Weiterlesen

Warum ist destilliertes Wasser nicht für Kaffee geeignet?

Als ich neulich durchs Netz auf der Suche nach neuen Kaffeerezepten war, bin ich über eine Frage gestolpert, die mich sehr verwunderte: Warum ist destilliertes Wasser nicht für Kaffee geeignet?

Einmal ganz davon abgesehen, dass selten destilliertes Wasser im Handel gekauft werden kann (meist ist es demineralisiert oder deionisiert), ist es für den Körper gar nicht gut, größere Mengen an destilliertem (demineralisiertem) Wasser zu trinken! Wasser in seinem natürlichen Zustand hat immer eine gewisse Menge an Mineralien und die möchte das Wasser auch haben. Ich erspare euch den hoch-chemisch-wissenschaftlichen Ansatz. Sagen wir es so: Wasser möchte eine gewisse Menge Mineralien haben. Hat es die nicht, versucht es diese zu bekommen. Egal woher.

Nun stellt euch euern Körper vor: Voll mit Vitaminen, Mineralien und allem Möglichen. Und da kommt jetzt dieses destillierte Wasser aus dem Kaffee daher und „will“ nur eines: Mineralien! Aber keine Sorge, das sind so wenige Mineralien, die ihr da verliert, da müsst ihr wirklich schon einige Liter destilliertes Wasser zu euch nehmen!

Nein, der eigentliche Grund dafür, dass destilliertes Wasser nicht für einen (guten) Kaffee geeignet ist, ist ein anderer: Auf Grund der mangelnden Mineralien (also winzig kleiner Schwebestoffe im Wasser), können die Kaffeearomen bei der Zubereitung nicht so gut vom Wasser aufgenommen werden. Die Geschmacksstoffe des Kaffees rutschen quasi durch das Wasser, wie auf einer Rutsche, anstatt sich an den kleinen Mineralien herausarbeiten zu können. Die Folge ist ein nicht gut schmeckender Kaffee.

Auf der anderen Seite ist es aber ebenso richtig, dass zu viele Mineralien ebenfalls nicht gut sind, wenn man einen guten Kaffee zubereiten möchte. Hier gibt es eine grobe Regel, die vielleicht für die Fortgeschrittenen hilfreich ist: 150 PPM (Parts per Million) an Mineralien sollten ungefähr im Wasser enthalten sein. Wenn ihr – was ich einmal vermute – kein Analysegerät für euer Wasser habt, dann nutzt doch einfach gefiltertes Wasser. Ich nutze dafür einen einfachen Brita Wasserfilter. Den gibt es schon relativ günstig und damit erhält man schon sehr gutes Wasser für den Kaffee.

Also: Kein destilliertes Wasser für den Kaffee nutzen. Und möglichst auch nicht zu mineralhaltiges Wasser nutzen. Versucht es mit einem Wasserfilter, dann sollte es auch besser schmecken.

Was ist der Unterschied zwischen Arabica und Robusta Kaffee?

Der Arabica Kaffee ist wohl zu Recht der bekannteste Kaffee. Und entsprechend ist die Arabica Kaffeepflanze die bedeutendste Kaffepflanzenart. Immerhin bis zu 60 Prozent der Weltproduktion des Kaffees stammen von Arabica Pflanzen.  Der Grund für die Beliebtheit der Arabica Pflanze ist einfach: Sie liefert Kaffeebohnen der besten Qualität, die einen geringen Säuregehalt und nicht zu viel Koffein besitzen. Wenig Säure im Kaffee macht ihn gerade für empfindliche Magen leichter verträglich.

Das Aroma der Arabica Kaffees variiert dabei natürlich, je nach Herkunft und Sorte. Das volle Aroma entwickelt sich dabei erst beim Rösten. Allen Arabica Kaffees gemein ist aber, dass sie einen fein süßlichen Geschmack aufweisen. Vor allem die Arabica-Sorte „Blue Mountain“ aus Jamaika ist bei Kaffee-Kennern beliebt. Die Kaffeepflanze wächst dort auf sehr fruchtbarem Vulkanboden, der viele Mineralien besitzt. Diese geben dem Kaffee ein ganz eigenes Aroma, der sehr weich und mild schmeckt. Dies wirkt sich aber leider auch auf den Preis aus.

Nicht ganz so regional begrenzt ist sogenannter „Hochlandkaffee“. Dieser Kaffee stammt von Kaffeepflanzen, die in tropischen Höhenlagen wachsen. Da in der Wachstumsregion optimale Bedingungen für den Kaffee herrschen, kann die Pflanze sich wunderbar entwickeln. Hochlandkaffee liefert einen sehr feinen und harmonischen Geschmack, der manchmal sogar leicht an Schokolade erinnert.

Nach dem Arabica Kaffee folgt der Robusta Kaffee in der Rangliste des Kaffees. Während die Arabica Pflanzen sehr anfällig für Witterungen und Schädlinge sind, ist die Robusta Pflanze – der Name lässt es bereits vermuten – relativ robust. Hinzu kommt, dass Robusta Kaffee deutlich ertragreicher ist, als Arabica Kaffee, da die Bohnen schneller geerntet werden können. Doch das hat auch seinen Preis: Robusta Kaffee schmeckt viel bitterer als Arabica Kaffee und enthält fast doppelt so viel Koffein. Auch der Säuregehalt von Robusta Kaffee ist deutlich höher als beim Arabica Kaffee.

Die Unterschiede auf einen Blick:

  • Arabica besitzt weniger Koffein und weniger Säure als Robusta Kaffee
  • Robusta ist widerstandsfähiger und ertragreicher als Arabica Kaffee
  • Arabica ist teurer als Robusta Kaffee

Häufig wird Arabica Kaffee mit Robusta Kaffee gemischt, da es die Produktion günstiger macht. Ich persönlich versuche, weitestgehend auf Robusta Kaffee zu verzichten und nur Arabica Kaffee zu kaufen. Auch wenn dieser Kaffee teurer ist, so ist es aber die Qualität und der Geschmack es mir wert.

Welche Faktoren haben Einfluss auf den Kaffeegeschmack?

Häufig macht man sich bei Kaffee, wenn es um den Geschmack geht, vor allem um die Art der Kaffeebohnen und der Röstung des Kaffees Gedanken. Dabei gibt es noch viele andere Faktoren, die den Geschmack von Kaffee beeinflussen können und es auch machen. Und viele dieser Faktoren könnt ihr selbst beeinflussen. Hier eine Übersicht der 6. wichtigsten Faktoren bei der Kaffeezubereitung:

1. Wasser Qualität

Wenn ihr einen guten Kaffee oder Espresso zubereiten wollt, dann fängt die Bestimmung des Geschmacks natürlich mit dem wichtigsten Element an: Wasser. Ein guter Kaffee wird aus gefiltertem Wasser mit einer geringen Menge Mineralien gebraut/gebrüht. Destilliertes Wasser hat keine (bis kaum) Mineralien, wohingegen das Leitungswasser – auch wenn man es bedenkenlos trinken kann – häufig zu viele Mineralien besitzt. Daher die Empfehlung: Benutzt einen Wasserfilter für euren Kaffee. Ich habe einen einfachen Brita Wasserfilter, der sollte genügen.

2. Temperatur des Wassers

Die Temperatur des Wassers spielt bei der Kaffeezubereitung und entsprechend beim Kaffeegeschmack ebenfalls eine große Rolle. Die Temperatur des Wassers sollte möglichst konstant bei einer Temperatur von 92°C bis 96°C gehalten werden. Diese Temperaturen ermöglichen – sofern man den Kaffee sinnvoll ziehen lässt – einen optimalen Geschmack.

3. Größe der Kaffeepartikel / Mahlgrad

Der Mahlgrad, also die Größe der einzelnen Kaffeepartikel, hat ebenfalls einen großen Einfluss auf den Geschmack. Das wisst ihr wahrscheinlich schon, kann aber nicht oft genug gesagt werden. Investiert in eine gute Kaffeemühle, die vor allem verschiedene Mahlgrade zulässt, also von grob bis fein in allen möglichen Abstufungen. So könnt ihr mit dem Mahlgrad experimentieren. Für Espressomaschinen ist sehr feiner Kaffee nötig. Also ein möglichst hoher Mahlgrad. Für eine French Press sollte ein grobkörniger Kaffee genutzt werden, mit einem niedrigen Mahlgrad. Aber für eure Maschine solltet ihr wirklich ein wenig herumexperimentieren.

4. Das Alter des Kaffees

Das Alter des Kaffees, den ihr benutzt, kann viele Auswirkungen haben: Reduktion des Geschmacks, die Öle, die im Kaffee enthalten sind, könnten ranzig sein. Der Kaffe kann abgestanden schmecken. Wenn Kaffee zu lange nach seiner Röstung gelagert wurde, vor allem an der Luft, sind die Auswirkungen auf den Geschmack sehr groß. Daher solltet ihr nicht zu große Packungen Kaffeebohnen kaufen und versuchen, möglichst frisch gerösteten Kaffee zu erhalten.

5. Das Equipment

Wie bei guten Küchenutensilien üblich, sollten auch die Geräte für die Zubereitung von eurem Kaffee sauber und in Schuss gehalten werden. Ihr verlängert damit nicht nur die Lebenszeit eurer Geräte, sondern auch die Funktionen. Verdreckte Mahlwerke, kontaminierte Kaffeefilter oder ähnliche Folgen mangelnder Reinigung sorgen schnell für ein übles Geschmackserlebnis bei eurem Kaffee. Also entfernt die Öle und Kaffeereste aus Filtern, Kannen und allen anderen Behältern, die ihr zur Zubereitung des Kaffees verwendet. Glaubt mir, ihr möchtet die Folgen der Missachtung nicht zu schmecken bekommen.

6. Lagerung

Die Lagerung von Kaffee ist für viele eine Wissenschaft für sich. Allgemein gilt aber, die Aussetzung des Kaffees an Luft, Licht, Hitze und Feuchtigkeit können den Geschmack von Kaffee stark negativ beeinflussen. Daher sollte Kaffee stets in einem möglichst Luftdichten Behältnis fern von Licht und Feuchtigkeit aufbewahrt werden. So werden die flüchtigen Aromen des Kaffees möglichst lange erhalten. Zu lange solltet ihr Kaffee aber eh nicht lagern, sonst greift Punkt 4 wieder.

Wenn ihr diese Faktoren bei der Zubereitung und Lagerung eures Kaffees bedenkt, solltet ihr euer Möglichstes getan haben, euern Part für die Sicherung des guten Geschmacks bei Kaffee beigetragen zu haben. Der Rest ist dann eine Frage der Zubereitungsart und natürlich des Kaffees, den ihr auswählt.

Was ist der Unterschied zwischen Wiener Mischung und Wiener Melange?

Anders als bei der häufigen Frage, was der Unterschied zwischen Espresso und Mokka sei, wird nur selten nach dem Unterschied zwischen „Wiener Mischung“ und „Wiener Melange“ gefragt. Wahrscheinlich, weil Melange (eigtl. mélange) übersetzt auch nur Mischung bedeutet. Und doch gibt es da einen kleinen, aber sehr wichtigen Unterschied.

Die Wiener Mischung ist für Wiener Kaffeespezialitäten unentbehrlich. Häufig wird die Wiener Mischung auch „Vienna Roast“ genannt. Sie besteht aus Arabica-Bohnen, die dunkler geröstet werden, als Filterkaffee, aber immer noch heller als für Espresso. Also die etwas dunkler gerösteten Arabica-Bohnen-Mischung nennt man „Wiener Mischung“ oder „Vienna Roast“.

Die „Wiener Melange“ erhält man erst, wenn die Arabica-Bohnen nicht einfach nur dunkler geröstet werden, sondern man zur Röstung noch etwas Zucker hinzugibt. Wenn man diese gezuckerte (oder eher karamellisierte) Röstung dann gemahlen hat, erhält man die bekannte „Wiener Melange“, die einen feinen Karamellgeschmack besitzt.

Also auch hier gibt es einen Unterschied zwischen Wiener Mischung und Wiener Melange, auch wenn er feiner ist, als der zwischen Espresso und Mokka.