Melitta stellt jetzt Atemschutzmasken zum Schutz vor COVID-19 her

Auf den ersten Blick schien die Nachricht eher ein Scherz zu sein. „Melitta stellt jetzt Atemschutzmasken her.“ So war es in der letzten Woche in einigen Medien zu lesen. Doch bei genauerem Hinsehen fragt man sich, warum eigentlich nicht?

Produktion von den neuen Melitta Schutzmasken am 20. April 2020 in Minden. Quelle: https://www.melitta-group.com/datei.php?src=download/Bischof_Melitta_Schutzmasken_3C3A6070.jpg

Viele Unternehmen haben im Zuge der Coronakrise ihre Produktion umgestellt, um einen Beitrag zur Bekämpfung von COVID-19 zu leisten oder sich auch in der Krise sicher aufzustellen. Dabei kommt einem sicher Tesla mit den Ventilatoren oder Trigema mit Atemschutzmasken in den Sinn.

Jetzt also auch Melitta, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung beschreibt. Darin heißt es vor allem:

Sie besteht aus einem dreilagigen Vlies, welches eine Meltblownlage enthält, die bereits den OP-Masken Standard gemäß EN14683 mit einer Bakterien Filtrations-Effizienz (BFE) > 98% erfüllt. Befestigt werden diese Masken im ersten Schritt mit einem Clip oder Gummibändern. Die Weiterentwicklung der Masken ist in weiteren Ausbauschritten geplant – auch die Herstellung von FFP2 und FFP3 Masken ist in der Entwicklung.

melitta-group.com

Die Produktion ist schon angelaufen und wird in den nächsten Tagen und Wochen hoffentlich einen Beitrag gegen den Coronavirus leisten. Wenn ich mich hier in der Stadt in den Schaufenstern umschaue, ist Melitta jedoch nicht alleine mit der Idee. Sehr viele Unternehmen im Kleidungsbereich sind mit bunten wie kreativen Modellen in die Kleinproduktion eingestiegen.

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