Alkohol aus Kaffee herstellen? Es scheint zu funktionieren.

Kaffee mit Alkohol ist ein alter Hut. Ob Irish Coffee oder Pharisäer, die Liste von Mixgetränken mit den beiden Getränken ist unendlich lang. Doch es ist immer das Wort „mit“. Kaffee mit Alkohol. Jetzt haben Wissenschaftler rausgefunden, dass es auch ein Getränk gibt, das sich mit Alkohol aus Kaffee beschreiben lässt. „Alkohol aus Kaffee herstellen? Es scheint zu funktionieren.“ weiterlesen

Dubbel Shot – Bier mit Kaffee – der perfekte Mix?

Ich muss ja sagen, David und mir ist diese Idee natürlich auch schon gekommen. Morgen wird getestet und ein Video gemacht. Denn ich kann es kaum erwarten den Geschmack von kalt gebrautem Kaffee im Mix mit Bier mal zu probieren.

Kalt gebrauter Kaffee - umrühren

Dubbel Shot

Wie der Examiner berichtet, hat jetzt in Tasmanien die kleine Brauerei, die Van Dieman Brewing’s, eine Limited Edition mit genau diesem Mix auf den Markt gebracht. Passend dazu wurde der Name gewählt: Dubbel Shot

Dabei handelt es sich um einen Mix aus 95% Bier (Belgian Abbey Dubbel) und 5% Cold Drip Kaffee. Es ist also nicht ganz kalt gebrauter Kaffee, sondern Cold Drip, was aber recht ähnlich ist. Dass nicht herkömmlicher Kaffee gewählt wurde scheint hier nur allzu logisch, denn die leicht bittere Note, die man sonst dem Kaffee zuordnet, konnte durch das ohne Hitze Verfahren, aus dem Kaffee-Bier-Mix genommen werden. Dafür soll ein leichter Haselnuss Geschmack im Mix auszumachen sein.

Ob das Getränk auch langfristig auf den Markt kommen soll, bleibt offen. Es scheint, dass die Kaffeemacher und die Brauer einfach Spaß an der Kooperation hatten und so ihre Leidenschaften geteilt haben.

Nun, Tasmanien ist in der Tat etwas weit um das Dubbel Shot zu testen, aber vielleicht kann man sich ja behelfen und der kaltgebraute Kaffe bringt ein ähnliches Geschmackserlebnis.

Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass man natürlich nicht ganz so viel von dem Mix trinken sollte, denn Alkohol ist ja nicht so gut. So, das reicht hoffentlich als Disclaimer :)

Was ist ein „aufgeschobener Kaffee“?

Stellt euch vor, ihr sitzt in einem Café und genießt eure tägliche Ration Kaffee. Ihr beobachtet, wie eine junge Frau herein kommt, zur Theke geht und zwei Kaffees bestellt. Sie ist alleine. „Einen Latte To go und einen „aufgeschobenen Kaffee“ bitte,“ klingt es von der Theke zu euch herüber.

Der Barista nickt freundlich, macht ihren Latte fertig, gibt ihn ihr und sie geht. Mit nur einem Kaffee. Was ist da los?

Als nächstes kommt dann ein älterer Mann herein, im feinen Anzug. „Einen großen Decaf zum Mitnehmen und einen „aufgeschobenen Kaffee“. Den Decaf mit Sojamilch, bitte!“ Und wieder bekommt der Kunde nur einen Kaffee, zahlt beide und geht.

Ist euch das schon einmal passiert? Mir leider bisher nicht. Aber ich würde es gerne erleben. Und ich würde gerne einen „aufgeschobenen Kaffee“ bestellen können. Denn das ist tatsächlich eine sehr tolle Initiative.

Update: Und wie es scheint ist es vor allem schon eine sehr alte Initiative! Denn den „Caffè sospeso“ gibt es in Neapel angeblich seit 100 Jahren! Zeit, dass es dies auch hierzulande gibt?

Was ist ein „aufgeschobener Kaffee“ denn jetzt?

Aufgeschobener Kaffee

Bei dem „aufgeschobenen Kaffee“ handelt es sich um eine Initiative, die bereits in vielen Teilen der Welt Anklang gefunden hat. Es geht darum, die eigene Freude am Kaffee mit Menschen zu teilen, die es sich nicht leisten können, sich etwas im Café zu bestellen. Die offizielle Website erklärt übrigens nicht nur die Hintergrundgeschichte, sondern auch, wo es schon teilnehmende Cafés gibt.

Ihr zahlt also einen Kaffee extra und den kann sich später jemand anderes abholen. Was eine gute Idee! Und wie man sehen kann, ist sie auch in Europa bereits recht verbreitet. Leider gibt es da in Zentraleuropa – also da wo wir gerade sind – eine ziemlich blanke Fläche! Und ich bin der Meinung, dass wir daran etwas ändern sollten.

Aufgeschobener Kaffee in Europa

Wie können wir helfen? Nun, ich werde mal in einigen Cafés, die ich besuche, nachfragen, ob man von dieser Idee schon etwas gehört hat. Und ob man da nicht eventuell mitmachen möchte. Im Grunde geht es hier vor allem erst einmal um die Verbreitung dieser Idee. Wie gut ein Kaffee schließlich sein kann, brauche ich euch sicher nicht zu sagen.

Rezept: Kalt gebrauter Kaffee

Ich hatte schon einmal über kalt gebrauten Kaffee geschrieben, jetzt wurde es aber Zeit, diesen auch selbst zuzubereiten. Also flux die Zutaten vorbereitet und von der Zubereitung des kalt gebrauten Kaffees sogar ein Video gemacht. Keine Sorge, die Wartezeit von 8-24 Stunden habe ich nicht aufgezeichnet:

Ich habe bereits vor einigen Tagen einen kalt gebrauten Kaffee zubereitet, aber da habe ich nicht so gute Kaffeebohnen gehabt, der schmeckte etwas sehr säuerlich. Ich bin gespannt, wie dieser hier ausfallen wird.

Die Zutaten für kalt gebrauten Kaffee:

  • 200gr Kaffee (hier: grob gemahlener Hochland-Arabica mittlerer Röstung)
  • 900ml Wasser (hier: mit der Brita gefiltertes Leitungswasser)
  • 8-24 Stunden Zeit

Ihr habt die Zutaten alle vorbereitet? Dann kann es los gehen!

Die Zubereitung von kalt gebrautem Kaffee:

Für kalt gebrauten Kaffee muss man eine deutlich höhere Menge Kaffee pro Liter Wasser verwenden. Das Gewichtsverhältnis sollte idealerweise bei 2:9 (1:4,5) liegen. Glücklicherweise wiegen 900ml Wasser auch 900gr. Für eine 1L fassende French Press ist das auch schon das Maximum, da sie schon fast droht überzulaufen.

Also, zunächst kommen die Kaffeebohnen in die Kaffeemühle. Diese solltet ihr auf den gröbsten Mahlgrad einstellen (ähnlich wie für die French Press) und dann die Bohnen mahlen. Den gemahlenen Kaffee anschließend in die French Press geben. Ihr könnt auch ein anderes Gefäß nehmen, wenn ihr keine French Press haben solltet, dann müsst ihr den Kaffee am Ende aber umständlicher abfiltern.

Anschließend gebt ihr langsam das gefilterte Wasser hinzu. Langsam vor allem, weil es manchmal zu plötzlichen Entweichungen von Luftblasen kommen kann und ihr keine Kaffeebrühe auf eurem Tisch haben wollt.

Nachdem ihr das Wasser hinzugegeben habt, müsst ihr den Kaffee sorgsam durchrühren. Meistens bildet sich direkt eine Art Kruste oben, die ihr einmal unterrühren solltet. So ist auch wirklich jeder Partikel Kaffee mit Wasser in Kontakt und kann sein Aroma abgeben. Von Zeit zu Zeit könnt ihr wieder umrühren, weil sich die Kruste natürlich schnell wieder bildet. So verstärkt ihr das Aroma des Kaffees. Ich mache das in der Regel alle 4 Stunden und lasse es nachts einfach stehen.

Nun heißt es warten. Mindestens 8 Stunden sollte der Kaffee ziehen. Gerne aber 12 bis 24 Stunden. Beim ersten Versuch habe ich den Kaffee 14 Stunden ziehen lassen. Ich werde es dieses Mal mit 24 Stunden versuchen.

Nach der Wartezeit könnt ihr den Kaffee abfiltern. Bei der French Press geht es sehr einfach, wie sonst auch, wobei man hierbei sachter drücken sollte. Wir haben schließlich viel mehr Kaffeepulver drin, als sonst. Übrig bleibt wundervolles Kaffeekonzentrat! Füllt es in einen verschließbaren Behälter – ich habe eine einfache wiederverschließbare Glasflasche genommen – und lagert es im Kühlschrank. Den kalt gebrauten Kaffee solltet ihr nicht länger als 1-2 Wochen lagern!

Außerdem solltet ihr ihn vor dem Trinken dringend verdünnen. Das könnt ihr mit Wasser, Eis oder für ganz besondere Fälle auch mal mit Spirituosen machen. Da sind eurer Fantasie wenig Grenzen gesetzt. Auch das optimale Mischungsverhältnis ist natürlich von eurem Geschmack abhängig. Ich bin bei einem Verhältnis von 1:2 im Moment, aber werde das für die nächste Portion noch abtesten müssen.

Habt ihr schon einmal kalt gebrauten Kaffee probiert oder sogar selbst gemacht? Wie sind eure Erfahrungen? Hinterlasst uns eure Meinung gerne als Kommentar.

Mittlerweile hat auch Hario eine Karaffe für die Zubereitung von 1L Cold Brew Kaffee auf den Markt gebracht. Diese findet ihr hier.

Rezept: Der Diät Kaffee – Kaffee mit Zimt und ohne Butter

Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist, dass Butter im Kaffee gut sein soll  um abzunehmen. Schmecken tut es auf jeden Fall nicht, wie ich ja selbst gemerkt habe. Doch kenne ich ein anderes Rezept für Kaffee, der bei dem Wunsch, etwas Gewicht zu reduzieren sehr gut helfen soll: Kaffee mit Zimt (und ohne Butter!). Aussehen wird der Kaffee, wie jeder schwarze Kaffee, aber er riecht und schmeckt sehr anders. Aromatischer. Aber vor allem: Er schmeckt nicht so scheußlich wie ein Kaffee mit Butter! :) Den Hinweis auf diesen „Diät“ Kaffee habe ich übrigens aus dem Buch „Der 4 Stunden Körper„.

Warum der Kaffee mit Zimt gut fürs Abnehmen ist, steht ganz unten im Beitrag.

Die Zutaten für den „Diät“ Kaffee mit Zimt:

  • Frisch gemahlener Kaffee (Ich mache mir immer gleich 1L Kaffee, daher sind das ca. 62g Kaffee)
  • 4g Zimt (hier frischen Cassia-Zimt, selbst gemahlen/zerstoßen)
  • Wasser

Die Zubereitung für den „Diät“ Kaffee mit Zimt:

Die Zubereitung ist relativ einfach. Ihr bereitet euren Kaffee wie gewohnt vor. Ich trinke normalen Kaffee aus einer French Press (Ich habe die Bodum 1L Kanne hier). Dort fülle ich 5 Gramm mittelstark gerösteten Hochland-Arabica Kaffee ein, den ich zuvor frisch gemahlen habe.

Als nächstes wiege ich 4 Gramm Zimt ab. Wenn ihr keine so genaue Wage habt, nehmt etwa 1 1/2 Teelöffel Zimt. Den Zimt zerstoße ich im Mörser, so dass er ungefähr so fein wie der Kaffee wird.

Den zerstoßenen Zimt gebe ich dann zu dem Kaffee in die French Press und kippe das heiße Wasser darüber. Ich warte immer ein paar Sekunden, nachdem das Wasser gekocht hat, damit es nicht zu heiß ist. Anschließend den Kaffee ziehen lassen, die Presse herunter drücken und fertig ist der „Diät“ Kaffee mit Zimt!

Warum ist Kaffee mit Zimt gut zum Abnehmen? Also warum ist das ein „Diät“ Kaffee?

Zunächst einmal ist dieser Kaffee gut zum Abnehmen, weil auf Zucker und Milch verzichtet wird. Das sind die ersten „Dickmacher“ beziehungsweise „Verhinderer des Erfolges“ beim Abnehmen! Das ist aber kein Geheimnis. Kaffee mit Zimt ist gut zum Abnehmen, weil Zimt ein paar tolle Eigenschaften hat. Wichtig ist aber, dass ihr auf jeden Fall frischen Zimt benutzt!

Es wurde nachgewiesen, dass Zimt den glykämischen Index um bis zu 29 Prozent senken kann. Damit senkt Zimt also den Blutzucker deutlich ab, nachdem man etwas gegessen hat. Es empfiehlt sich also, den „Diät“ Kaffee mit Zimt zu einer Mahlzeit (Frühstück?) zu trinken.

Zimt hat aber auch noch die tolle Eigenschaft, ebenfalls das LDL-Cholesterin und die Triglyceridwerte abzusenken. LDL-Cholesterin ist sozusagen das „böse“ Cholesterin, dass ihr gerne loswerden möchtet und zu hohe Triglyceridwerte deuten auf Übergewicht hin. Also beides Dinge, die ich auf jeden Fall absenken möchte. Und genau das schaffe ich durch Zimt, der im Kaffee auch noch schmeckt.

Es gibt übrigens mehrere Zimtarten. Drei bekanntere sind: Ceylon-Zimt, Cassia-Zimt und der vietnamesische Zimt (das ist jetzt Zufall, dass es vietnamesischer ist, wirklich!).

Ceylon-Zimt wird häufig auch als „Echter Zimt“ bezeichnet, wohingegen der Cassia-Zimt als billiger oder minderwertiger Zimt dargestellt wird. Doch Studien haben belegt, dass beide Zimtarten die positiven Wirkungen enthalten, daher ist das für unseren „Diät“ Kaffee also egal. Naja, fast. Cassia-Zimt ist deutlich günstiger als der „Echte“ Ceylon-Zimt. Tatsächlich ist die Wirkung beim Cassia-Zimt (bei mir zumindest) im Vergleich zum Ceylon-Zimt sogar besser. Und doch gewinnt hier der Vietnamesische Zimt, denn da bekam ich die beste Wirkung heraus.

Also, nun wisst ihr auch, warum ich den Kaffee mit Zimt als „Diät“ Kaffee bezeichne. Probiert es doch mal aus und lasst gerne eure Meinung dazu hier!

Was ist eigentlich wirklich in einer Tasse Kaffee?

Die Wired hat ein schönes Video herausgebracht, dass einmal analysiert, was sich eigentlich in so einer Tasse Kaffee so befindet. Also chemisch betrachtet.

Das Video ist zwar auf Englisch, aber dennoch ganz interessant. Viele von euch wissen sicher, dass einige Inhaltsstoffe des Kaffees in größeren Dosen gesundheitsschädigend sind. Aber wusstet ihr, dass Kaffee auch ein Pheromon von Kakerlaken beinhaltet? Diese benutzen es, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen.

Also, was ist in so einer Tasse Kaffee eigentlich?

Natürlich ist der Großteil Wasser. 98 Prozent um genau zu sein. Nur 2 Prozent einer durchschnittlichen Tasse Kaffee bestehen aus etwas anderem als Wasser – aus Kaffee.

In diesen 2 Prozent finden sich aber, zumindest für mich als ehemaligen Chemie-Studenten, sehr spannende Stoffe. Zum Beispiel 2-Ethylphenol (das ist ein Alkohol), das ist das oben beschriebene Pheromon. Oder dann Dimethyl-Disulfid (das ist eine Schwefelverbindung), auch wenn es pur ziemlich stinkt, ist diese Schwefelverbindung für diesen Geruch des „frischen Kaffees“ verantwortlich!

Dann gäbe es da beispielsweise Acetylmethylcarbinol (auch wieder ein Alkohol), der für den leicht butterigen Geschmack verantwortlich ist. Das liegt wohl daran, dass diese Verbindung ein großer Bestandteil von Butter ist. Da wäre aber auch so etwas, das sich Trigonelline nennt. Diese Verbindung ist für den leicht erdigen Geschmack von Kaffee verantwortlich. Aber nicht nur das, es wehrt auch noch Karies verursachende Bakterien ab! Cooles Zeug also.

Aber kommen wir zu der Verbindung, die einfach DAS Argument für den Konsum einer Tasse Kaffee ist: 3,5-Dicaffeoylquinic Säure. Das klingt so, als würden da ein paar Buchstaben fehlen, aber diese Verbindung ist ein Fänger für freie Radikale im Gehirn. Im Kaffee sind also Antioxidantien enthalten, die die freien Radikale einfangen. Das ist gut, weil freie Radikale gerne mit allem reagieren, mit dem sie in Berührung kommen, was unser Körper nicht ganz so toll findet.

Und nicht zu vergessen: Koffein! Tatsächlich ist und bleibt Koffein ein alkaloides Toxin, ähnlich wie beispielsweise Nikotin oder Kokain. Nur dass die Auswirkungen nicht so schlimm sind. Im Gehirn blockiert Koffein die Rezeptoren für Adenosin. Das ist übrigens der Grund, warum wir „wacher“ werden, wenn wir Kaffee trinken.

Also, schaut euch das Video doch eben an, da steht dann alles noch mal schön bebildert drin:

Rezept: Irish Coffee

Eigentlich ist Irish Coffee ja eher für die kälteren Tage gedacht, aber da der Sommer gerade ein wenig auf sich warten lässt, haben wir uns gedacht, kann man ihn auch jetzt trinken. Wir haben die Zubereitung einmal auf Video festgehalten, für euch aber das genaue Rezept natürlich noch einmal aufgeschrieben.

Die Zutaten für den Irish Coffee (für 2 Personen):

  • 400 ml heißer, starker Kaffee
  • 80 ml irischer Whiskey (Wir haben hier den Tullamore Dew genommen)
  • 75g Sahne
  • 4 TL brauner Rohrzucker
  • 1 TL Kakaopulver zum garnieren

Die Zubereitung des Irish Coffee:

Pro Glas müsst ihr natürlich die hälfte der Zutaten nehmen, also 200ml Kaffee, 40ml Whiskey und so weiter. Es gibt auch extra Irish Coffee Gläser, aber hohe Bechergläser tun es auch. Wichtig ist, das Glas vorzuwärmen, damit es nicht einfach zerspringt. Dazu nehmt ihr warmes (nicht kochendes!) Wasser, das ihr in das Glas füllt. Dann sind wir soweit.

Den Kaffee vorbereiten: Da wir starken, schwarzen Kaffee haben möchten, halten wir uns an die Regel von 5g Kaffee auf 1000ml Wasser. Wir möchten 400ml Kaffee haben, das wären dann 25g Kaffee. Wir haben, für den starken Kaffee, 30g Kaffee mittleren Röstgrades genommen. Diesen haben wir grob gemahlen für die French Press, in die Kanne gegeben, Wasser hinzu und entsprechend ziehen lassen.

Währenddessen könnt ihr auch schon die Sahne schlagen. Diese sollte aber nicht zu steif werden, sondern noch cremig-fließend sein. Dann das Wasser aus den Gläsern schütten, da dort der Kaffee hineinkommen muss :)

Irish Coffee Kaffee zukippen

Wenn ihr den Kaffee im Glas habt, kommt der Whiskey dazu. Nicht vergessen: Nur 40ml pro Glas! Sonst wird es ein sehr starker Irish Coffee!

Irish Coffee Whisky zuschütten

Zu dem Kaffee-Whiskey Gemisch kommt nun noch pro Glas 2 TL brauner Rohrzucker. Danach wird alles so lange gerührt, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Irish Coffee Zucker zugeben

Wenn alles gut verührt ist und der Zucker sich komplett aufgelöst hat, kommt die Sahne. Diese soll sich nicht sofort mit dem Kaffee mischen, sondern oben aufliegen. Am besten schafft ihr das, wenn ihr die Sahen über den Rücken eines Löffels laufen lasst.

Irish Coffee Sahne zugeben

Abschließend dann noch mit etwas Kakaopulver garnieren. Wir haben noch ein paar Amarettini zur Garnierung auf die Sahne gelegt und fertig ist der Irish Coffee! Ihr solltet ihn schnell servieren, denn der Irish Coffee schmeckt heiß deutlich besser als kalt! Na dann: Prost!

Irish Coffee