Archiv für den Monat: Juni 2013

Gibt es eine Altersgrenze für das Trinken oder Kaufen von Kaffee?

Da saß ich gestern in meinem Lieblingscafé und es kommen 5 junge Engländer herein. Nicht die typische Kundschaft, aber 2 von ihnen haben sich an den Tresen gesetzt und einen Cappuccino bestellt.

Einen der Jungs haben wir dann nach seinem Alter gefragt. 14 lautete die schüchterne Antwort. Und, es wäre sein 2ter Kaffee im Leben. Den ersten hat er vor ein paar Tagen am Flughafen getrunken. Niedlich. Aber nachdem die Jungs draußen waren kam die Frage auf, ab wann man denn eigentlich alt genug ist, um Kaffee (Koffein) zu trinken.

Es gibt bei alkoholfreien Getränken wie Kaffee oder Cola keine Altersbeschränkung. Weder beim Kauf, noch beim Konsum. Ab 7 Jahren ist man beschränkt Geschäftsfähig, was also dann auch einen Kaffeekauf ermöglichen würde.

Trotzdem, wenn man als Barista einen Dreikäsehoch am Tresen stehen hat und er einen Doppio bestellt, dann sollte man doch lieber einen heiße Schokolade oder ein Wasser anbieten, als das Getränk wirklich auszuschenken.

Der gesunde Menschenverstand ist also auch hier die beste Lösung. Was ich viel erstaunlicher fand sind die ganzen Kommentare in Internetforen, die dieses Thema betreffen.

Da gibt es doch tatsächlich viele Leute, bei denen Kinder u10 am Wochenende schon an der Tasse hängen. Dass diese auch im Erwachsenenalter einen Kaffee trinken, wird dann wohl keinen verwundern. Aber nun, das mache ich ja auch und mir geht’s gut!

Lässt zu viel Kaffee die Brüste schrumpfen?

Soll man das wirklich glauben? Anscheinend haben Wissenschaftler bereits 2008 an der Lund Universität in Schweden herausgefunden, dass wenn Frauen 3 oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, ihre Brüste schrumpfen könnten.

Dies soll das Ergebnis einer Untersuchung von 300 Frauen sein, deren Brustmaße und Kaffeekonsum beobachtet wurden. Dabei kam eben heraus, dass ab drei Tassen Kaffee am Tag die Brüste geschrumpft sind und bei jeder Tasse mehr soll sich dieser … nun eher negative Effekt noch verstsärken. Sprich: Je mehr Tassen Kaffee die Versuchspersonen tranken, desto stärker sollen die Brüste geschrumpft sein.

Dabei soll es bei Frauen ab 3 Tassen ein Rückgang von durchschnittlich 17 Prozent gewesen sein. Gleichzeitig fanden die Wissenschaftler aber auch heraus, dass Kaffeekonsum das Risiko von Brustkrebs senken soll.

Der Grund soll eine Wirkung des Koffeins auf die Hormone im menschlichen Körper sein, der bei Frauen stärker ausgeprägt sein soll, da vor allem das weibliche Hormon Oestrogen beeinflusst wird.

Nun, zu viel Kaffee ist nie gut, aber diese These hat mich dann doch überrascht.

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Auch Muffins, Cheesecakes, Cookies und co. sind mit dem Gutschein erhältlich. Ebenso sind es die Starbucks Kaffeebohnen und Merchandise Artikel von Starbucks.

Gültig ist der Gutschein bis zum 31. Dezember 2016. Also, wer 50% bei Starbucks sparen möchte, sollte sich hier den Deal schnappen.

Was ist an dem Kaffee aus Ost-Timor so besonders?

Ost-Timor – oder die „Demokratische Republik Timor Leste“, wie sie auch heißt – ist ein winziges Land, das für zwei Sachen bekannt ist: Es ist das erste Land, dass im 21. Jahrhundert seine Unabhängigkeit erlangte. Und es ist eines der Länder, die organischen (= biologisch nachhaltig angebauten) Kaffee anbauen, ernten und verkaufen. Leider ist es auch das 2 ärmste Land in Asien. Ost-Timor war lange unter portugiesischer Herrschaft und wurde später von Indonesien besetzt. Während dieser Zeit wurde das Land und vor allem die Leute stark ausgebeutet. Seit der Unabhängigkeit 2006, die teuer erkämpft wurde, versucht das kleine Land, sich zu erholen. Und dabei spielt Kaffee eine große Rolle.

Was ist aber so besonders an dem Kaffee aus Ost-Timor? Abgesehen von seiner nachhaltigen Anbauweise. Nun, zum ersten verzichten die Kaffeebauern auf jegliche Pestizide. Sie bauen den Kaffee so an, wie ihre Vorfahren es bereits gemacht haben. Das bedeutet auch, dass sie auf Dünger verzichten.

Teilweise wird Kaffee von Bäumen geerntet, die noch aus der Kolonialzeit stammen! Das ist in anderen Kaffee produzierenden Ländern kaum denkbar. Die Kaffeepflanzen wachsen häufig an Berghängen, die sehr steil sind. Es gibt keine klassischen Plantagen, die Pflanzen wachsen im Wald. Der Kaffee wird mit der Hand gepflückt, häufig von Kooperativen aufgekauft und weiterverarbeitet. In Timor wird Arabica Kaffee angebaut und in die Welt exportiert. Wobei der Anbau in Timor weniger als 1% des gesamten Weltexports ausmacht. Dennoch sind viele großen Kaffeemarken sehr an dem Kaffee interessiert.

Der Arabica Kaffee aus Timor soll einen sehr guten Geschmack mit einer leichten Schokoladennote haben. Und ich werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen auf die Suche nach Kaffee aus Ost-Timor gehen. Nicht zuletzt, weil ich diese wirklich spannende Dokumentation von Al Jazeera über den Kaffee aus Ost-Timor gesehen habe:

Kaffee-Exporte aus Indonesien fallen 2013 um 17 Prozent

Die Kaffeeexporte aus Indonesien, dem weltweit zweitgrößten Robusta Produzenten, werden 2013 um 17 Prozent sinken. Demnach werden nur noch 374.000 Tonnen exportiert. 2012 waren es noch 451.000. Dabei sind die Produktionszahlen relativ mit 748.000 Tonnen ungefähr konstant zum Vorjahr geblieben. Lediglich der Anteil der Exporte ist gesunken.

Mohamad S. Hidayat, der Industrieminister aus Indonesien, teilte mit, dass der Exportrückgang vor allem auf gestiegenen heimischen Konsum gesunken sei. Dabei ermutige die indonesische Regierung immer mehr den Kaffee auch im Land weiter zu verarbeiten.

95 Prozent der indonesischen Kaffeeproduktion werden von Kleinbauern geleistet, die bearbeiten rund 1,3 Millionen Hektar Land.

[Quelle: Jakarta Globe]

Noch ein Grund: Hintergrundgeräusche in Cafés fördern die Kreativität

Als wenn man noch einen Grund gebraucht hätte, um gerne Kaffee in seinem Lieblings-Café, seiner Stamm-Kaffeebar oder seinem favorite Coffeeshop zu gehen. Hier sind einige:
Leckerer Kaffee, freies W-LAN, oft aktuelle Zeitungen, nette Baristas und so weiter… euch werden sicher einige weitere einfallen. Und hier kommt noch einer:

Die Nebengeräusche in Cafés fördern die Kreativität

In einer Studie der University of Illinois in Urbana-Champaign hat eine Gruppe von Probanden bei unterschiedlicher Lärmbelastung Brainstorms gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass man bei einer Lärmbelastung von 70 Dezibel deutlich kreativer ist als bei eher ruhigen 50 Dezibel. Genau den Geräuschpegel, den man üblicherweise in Kaffeebars und Cafés vorfindet.

Das verwundert mich persönlich überhaupt nicht. Ich habe schon so viele Stunden im Starbucks oder hier in Woyton gearbeitet, dass es meine bevorzugte Arbeitsatmosphäre geworden ist. Auch, weil man ab und an mal vom Rechner hochschauen kann, und keine weiße Wand vor sich sieht, sondern andere Leute, die in Gespräche vertieft sind, ihren Kaffee genießen, oder auch arbeiten.

Bei 85 Dezibel leider die Kreativität übrigens schon wieder stark. Auch klappt diese Kaffeehaus Umgebung nur bei kreativen Prozessen, bei Aufgaben, die viel Aufmerksamkeit brauchen, dann müsste man sich aus dem Café zurückziehen und wieder in die ruhige Umgebung wechseln.

Hier findet ihr weitere Infos zur Studie. Und nun mal ab ins Lieblings-Café und den Rechner auf den Tisch!

Was ist der Unterschied zwischen Arabica und Robusta Kaffee?

Der Arabica Kaffee ist wohl zu Recht der bekannteste Kaffee. Und entsprechend ist die Arabica Kaffeepflanze die bedeutendste Kaffepflanzenart. Immerhin bis zu 60 Prozent der Weltproduktion des Kaffees stammen von Arabica Pflanzen.  Der Grund für die Beliebtheit der Arabica Pflanze ist einfach: Sie liefert Kaffeebohnen der besten Qualität, die einen geringen Säuregehalt und nicht zu viel Koffein besitzen. Wenig Säure im Kaffee macht ihn gerade für empfindliche Magen leichter verträglich.

Das Aroma der Arabica Kaffees variiert dabei natürlich, je nach Herkunft und Sorte. Das volle Aroma entwickelt sich dabei erst beim Rösten. Allen Arabica Kaffees gemein ist aber, dass sie einen fein süßlichen Geschmack aufweisen. Vor allem die Arabica-Sorte „Blue Mountain“ aus Jamaika ist bei Kaffee-Kennern beliebt. Die Kaffeepflanze wächst dort auf sehr fruchtbarem Vulkanboden, der viele Mineralien besitzt. Diese geben dem Kaffee ein ganz eigenes Aroma, der sehr weich und mild schmeckt. Dies wirkt sich aber leider auch auf den Preis aus.

Nicht ganz so regional begrenzt ist sogenannter „Hochlandkaffee“. Dieser Kaffee stammt von Kaffeepflanzen, die in tropischen Höhenlagen wachsen. Da in der Wachstumsregion optimale Bedingungen für den Kaffee herrschen, kann die Pflanze sich wunderbar entwickeln. Hochlandkaffee liefert einen sehr feinen und harmonischen Geschmack, der manchmal sogar leicht an Schokolade erinnert.

Nach dem Arabica Kaffee folgt der Robusta Kaffee in der Rangliste des Kaffees. Während die Arabica Pflanzen sehr anfällig für Witterungen und Schädlinge sind, ist die Robusta Pflanze – der Name lässt es bereits vermuten – relativ robust. Hinzu kommt, dass Robusta Kaffee deutlich ertragreicher ist, als Arabica Kaffee, da die Bohnen schneller geerntet werden können. Doch das hat auch seinen Preis: Robusta Kaffee schmeckt viel bitterer als Arabica Kaffee und enthält fast doppelt so viel Koffein. Auch der Säuregehalt von Robusta Kaffee ist deutlich höher als beim Arabica Kaffee.

Die Unterschiede auf einen Blick:

  • Arabica besitzt weniger Koffein und weniger Säure als Robusta Kaffee
  • Robusta ist widerstandsfähiger und ertragreicher als Arabica Kaffee
  • Arabica ist teurer als Robusta Kaffee

Häufig wird Arabica Kaffee mit Robusta Kaffee gemischt, da es die Produktion günstiger macht. Ich persönlich versuche, weitestgehend auf Robusta Kaffee zu verzichten und nur Arabica Kaffee zu kaufen. Auch wenn dieser Kaffee teurer ist, so ist es aber die Qualität und der Geschmack es mir wert.

Welche Faktoren haben Einfluss auf den Kaffeegeschmack?

Häufig macht man sich bei Kaffee, wenn es um den Geschmack geht, vor allem um die Art der Kaffeebohnen und der Röstung des Kaffees Gedanken. Dabei gibt es noch viele andere Faktoren, die den Geschmack von Kaffee beeinflussen können und es auch machen. Und viele dieser Faktoren könnt ihr selbst beeinflussen. Hier eine Übersicht der 6. wichtigsten Faktoren bei der Kaffeezubereitung:

1. Wasser Qualität

Wenn ihr einen guten Kaffee oder Espresso zubereiten wollt, dann fängt die Bestimmung des Geschmacks natürlich mit dem wichtigsten Element an: Wasser. Ein guter Kaffee wird aus gefiltertem Wasser mit einer geringen Menge Mineralien gebraut/gebrüht. Destilliertes Wasser hat keine (bis kaum) Mineralien, wohingegen das Leitungswasser – auch wenn man es bedenkenlos trinken kann – häufig zu viele Mineralien besitzt. Daher die Empfehlung: Benutzt einen Wasserfilter für euren Kaffee. Ich habe einen einfachen Brita Wasserfilter, der sollte genügen.

2. Temperatur des Wassers

Die Temperatur des Wassers spielt bei der Kaffeezubereitung und entsprechend beim Kaffeegeschmack ebenfalls eine große Rolle. Die Temperatur des Wassers sollte möglichst konstant bei einer Temperatur von 92°C bis 96°C gehalten werden. Diese Temperaturen ermöglichen – sofern man den Kaffee sinnvoll ziehen lässt – einen optimalen Geschmack.

3. Größe der Kaffeepartikel / Mahlgrad

Der Mahlgrad, also die Größe der einzelnen Kaffeepartikel, hat ebenfalls einen großen Einfluss auf den Geschmack. Das wisst ihr wahrscheinlich schon, kann aber nicht oft genug gesagt werden. Investiert in eine gute Kaffeemühle, die vor allem verschiedene Mahlgrade zulässt, also von grob bis fein in allen möglichen Abstufungen. So könnt ihr mit dem Mahlgrad experimentieren. Für Espressomaschinen ist sehr feiner Kaffee nötig. Also ein möglichst hoher Mahlgrad. Für eine French Press sollte ein grobkörniger Kaffee genutzt werden, mit einem niedrigen Mahlgrad. Aber für eure Maschine solltet ihr wirklich ein wenig herumexperimentieren.

4. Das Alter des Kaffees

Das Alter des Kaffees, den ihr benutzt, kann viele Auswirkungen haben: Reduktion des Geschmacks, die Öle, die im Kaffee enthalten sind, könnten ranzig sein. Der Kaffe kann abgestanden schmecken. Wenn Kaffee zu lange nach seiner Röstung gelagert wurde, vor allem an der Luft, sind die Auswirkungen auf den Geschmack sehr groß. Daher solltet ihr nicht zu große Packungen Kaffeebohnen kaufen und versuchen, möglichst frisch gerösteten Kaffee zu erhalten.

5. Das Equipment

Wie bei guten Küchenutensilien üblich, sollten auch die Geräte für die Zubereitung von eurem Kaffee sauber und in Schuss gehalten werden. Ihr verlängert damit nicht nur die Lebenszeit eurer Geräte, sondern auch die Funktionen. Verdreckte Mahlwerke, kontaminierte Kaffeefilter oder ähnliche Folgen mangelnder Reinigung sorgen schnell für ein übles Geschmackserlebnis bei eurem Kaffee. Also entfernt die Öle und Kaffeereste aus Filtern, Kannen und allen anderen Behältern, die ihr zur Zubereitung des Kaffees verwendet. Glaubt mir, ihr möchtet die Folgen der Missachtung nicht zu schmecken bekommen.

6. Lagerung

Die Lagerung von Kaffee ist für viele eine Wissenschaft für sich. Allgemein gilt aber, die Aussetzung des Kaffees an Luft, Licht, Hitze und Feuchtigkeit können den Geschmack von Kaffee stark negativ beeinflussen. Daher sollte Kaffee stets in einem möglichst Luftdichten Behältnis fern von Licht und Feuchtigkeit aufbewahrt werden. So werden die flüchtigen Aromen des Kaffees möglichst lange erhalten. Zu lange solltet ihr Kaffee aber eh nicht lagern, sonst greift Punkt 4 wieder.

Wenn ihr diese Faktoren bei der Zubereitung und Lagerung eures Kaffees bedenkt, solltet ihr euer Möglichstes getan haben, euern Part für die Sicherung des guten Geschmacks bei Kaffee beigetragen zu haben. Der Rest ist dann eine Frage der Zubereitungsart und natürlich des Kaffees, den ihr auswählt.

IKEA ruft Kaffeetasse „LYDA Jumbotasse“ zurück – Verbrennungsgefahr bei heißem Kaffee

IKEA ruf ihre LYDA Jumbotasse zurück. Es besteht anscheinend ein Risiko von Verbrennungen.
LYDA Jumbotassen rückruf

Wow, wenn man das Bild so sieht, dann möchte man meinen, gut, dass nicht so viele von den Tassen verkauft worden sind. Bei dem Design. Aber wie so oft täuscht man sich da gewaltig.

Diese Kaffeetassen im „Oma-Design“ sind wohl in Mengen über die Ladentische gegangen.

Nun also der Rückruf. Diese Mitteilung habe ich neulich im IKEA Düsseldorf gelesen. Wenn ihr also die LYDA im Schrank stehen habt, bringt sie für den vollen Kaufpreis zurück.

Wenn du eine LYDA Jumbotasse erworben hast, benutze sie bitte nicht mehr und bring sie in dein IKEA Einrichtungshaus zurück. Dort wird dir der volle Kaufpreis erstattet.

Diese Tassen können zerbrechen, wenn heiße Flüssigkeiten eingegossen werden, was ein Verbrennungsrisiko darstellt.

Die fraglichen Tassen wurden zwischen August 2012 bis April 2013 verkauft. Es sind keine anderen IKEA Tassen von diesem Rückruf betroffen.

Weitere Informationen erhältst du in der Abteilung Umtausch & Rückgabe oder unter www.IKEA.de

IKEA entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Also, ab zum IKEA, Geld wiederholen und ne coolere Tasse kaufen…

Was ist der Unterschied zwischen Wiener Mischung und Wiener Melange?

Anders als bei der häufigen Frage, was der Unterschied zwischen Espresso und Mokka sei, wird nur selten nach dem Unterschied zwischen „Wiener Mischung“ und „Wiener Melange“ gefragt. Wahrscheinlich, weil Melange (eigtl. mélange) übersetzt auch nur Mischung bedeutet. Und doch gibt es da einen kleinen, aber sehr wichtigen Unterschied.

Die Wiener Mischung ist für Wiener Kaffeespezialitäten unentbehrlich. Häufig wird die Wiener Mischung auch „Vienna Roast“ genannt. Sie besteht aus Arabica-Bohnen, die dunkler geröstet werden, als Filterkaffee, aber immer noch heller als für Espresso. Also die etwas dunkler gerösteten Arabica-Bohnen-Mischung nennt man „Wiener Mischung“ oder „Vienna Roast“.

Die „Wiener Melange“ erhält man erst, wenn die Arabica-Bohnen nicht einfach nur dunkler geröstet werden, sondern man zur Röstung noch etwas Zucker hinzugibt. Wenn man diese gezuckerte (oder eher karamellisierte) Röstung dann gemahlen hat, erhält man die bekannte „Wiener Melange“, die einen feinen Karamellgeschmack besitzt.

Also auch hier gibt es einen Unterschied zwischen Wiener Mischung und Wiener Melange, auch wenn er feiner ist, als der zwischen Espresso und Mokka.