Kaffee als Hausmittel für die Knochengesundheit

Kaffee ist ein wahres Wundermittel, vor allem für Kaffeeliebhaber. Eine aktuelle Studie befasste sich mit den Auswirkungen des Kaffeekonsums auf den Körper und kam zu einem überraschenden Ergebnis

Der Konsum von Kaffee wird immer wieder kontrovers diskutiert. Passionierte Kaffeetrinker berichten immer wieder über Einschlafprobleme, Magenverstimmungen und hohen Blutdruck. Auf der anderen Seite existieren zahlreiche Untersuchungen, welche die positiven Aspekte hervorheben. Das Risiko an Typ-2 Diabetes zu erkranken wird gesenkt, die Fettverbrennung wird angeregt und wir nehmen weniger Kalorien zu uns. Nun erschien eine weitere Untersuchung zum Thema Kaffeekonsum und der Gesundheit.

Die University of Hongkong hat sich mit dem Einfluss des Kaffeekonsums auf den Körper beschäftigt. Bisher existierten noch keinerlei Erkenntnisse beim Konsum der bioaktiven Komponenten des Kaffees im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Knochensubstanz des Menschen. Insgesamt 546 gesunde Erwachsene wurden in Hong Kong dafür untersucht. Die Ergebnisse erschienen im renommierten Wissenschaftsjournal „The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism“.

Ergebnisse sind ein Hoffnungsschimmer für Erkrankte

In der Studie mit dem Titel „Serum Metabolome of Coffee Consumption and its Association with Bone Mineral Density: The Hong Kong Osteoporosis Study“ wurden die Untersuchten in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten befanden sich Kaffeetrinker, in der zweiten nicht-Konsumenten. Beide Gruppen wurden miteinander verglichen und die Ergebnisse ausgewertet. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Kaffeekonsumenten eine signifikant höhere Knochenmineraldichte aufweisen. Vor allem drei Moleküle stechen dabei besonders hervor – AFMU, 3-hydroxyhippurate und Trigonelline. Insgesamt 12 Serum-Metabolite stehen in einem positiven Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und der geringeren Wahrscheinlichkeit, einen Knochenbruch zu erleiden. 

Auswirkungen der Studie

Die gefundenen Metabolite sind potenzielle Biomarker und lassen sich bei Menschen, die Kaffee konsumieren, feststellen. Es kann also ein Hoffnungsschimmer für Menschen, die an Osteoporose leiden, sein. Ihre Erkrankung schränkt sie im Alltag ein und führt im weiteren Verlauf zu brüchigen Knochen. Kaffee ist dabei nicht als Wundermittel zu verstehen, kann das Risiko von Knochenbrüchen langfristig senken.

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Studie: Wie viel Kaffee ist gut für den Blutdruck?

Das ist eine Frage, die wohl von vielen Leuten unterschiedlich beantwortet werden würde. Es ist wie immer im Internet: Sucht man nach vertrauenswürdigen Ergebnissen, so ist das Filtern die große Aufgabe, nicht das Finden. Der eine sagt, Kaffee wäre gar nicht gesund, der andere sagt, Koffein mache süchtig.

Ab und an hört man Leute, die meinen, Kaffee sei gut für den Blutdruck Diese Meinung wird von einer Studie des Preventive and Clinical Investigations Centre in Paris gestützt. In der zehnjährigen Studie wurden Frauen und Männer zwischen 16 und 95 beobachtet. Dabei wurde vor allem der Effekt auf den Blutdruck der Probanden untersucht.

Die 180.000! Teilnehmer wurden gebeten ihren täglichen Kaffeekonsum zu dokumentieren und wurden dann in 3 verschiedene Cluster eingeteilt. 1) Personen, die gar keinen Kaffee trinken. 2) Personen, die 1-4 Tassen Kaffe am Tag trinken und 3) Personen, die mehr als 4 Tassen am Tag trinken.

Ich liebe ja Kaffee, aber mehr als 4 Tassen am Tag… das kann doch nicht gesund sein! Sollte man meinen, denn die Studie kommt zu einem anderen Ergebnis:

Die Gruppe mit dem höchsten Blutdruck ist die Gruppe 1), also die Abstinenzler.

Leute, die mehr als 4 Tassen Kaffee am Tag trinken haben also in einer Langzeitstudie einen niedrigeren Blutdruck als Leute, die ganz auf Kaffee verzichten. Das finde ich eine spannende Erkenntnis.

Experten streiten schon seit Jahren darüber, ob Bluthochdruck (Hypertonie) durch größere Mengen an Koffein verschlimmert wird. Die Studie würde diese Vermutung widerlegen.

Trotzdem sind die Erkenntnisse mit Vorsicht zu genießen, denn die Unterschiede zwischen den Gruppen, so wurde bei der Vorstellung der Ergebnisse verkündet, sei klein, aber wissenschaftlich nachweisbar.

[via DailyMail]